Immunadsorption bei Myasthenia gravis
Ch. Bucka, W. Köhler, G. Hertel, W. Voigt, I. Bennhold, S. Schimrigk, R. Lange · Aktuelle Neurologie · 1993 · Heft 06 · S. 207-213
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei einer schweren generalisierten Myasthenia gravis kann zur interventionellen Therapie die Immunadsorption (IAD) eingesetzt werden. Bei diesem Verfahren werden semiselektiv immunologisch wirksame Proteine entfernt. Im Gegensatz zur Plasmapheresebehandlung bleibt dem Patienten sein eigenes Körpereiweiß erhalten. Unter Einsatz von tryptophanhaltigen Adsorbersäulen ist die Immunadsorption eine verläßliche und gut verträgliche Therapie, von der die meisten Myastheniepatienten unabhängig vom bisherigen Verlauf anhaltend profitieren. Dabei bessern sich in der Regel bulbäre Symptome und Ateminsuffizie…