Idiopathische Polyradikuloneuritis Landry-Guillain-Barré nach Kohlenmonoxyd-Vergiftung
M. J. Hilz, B. Neundörfer, A. Engelhardt, D. Claus, F. Grahmann · Aktuelle Neurologie · 1990 · Heft 04 · S. 113-116
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Nach einer akzidentellen CO-Vergiftung wurde ein 78jähriger Patient komatös und ateminsuffizient aufgenommen. Er klarte in den folgenden Stunden wieder auf, entwickelte aber eine schlaffe Hemiparese links. 5 Tage später trat eine Paraparese auf, nach 10 Tagen war der Patient tetraparalytisch. Elektrophysiologische und Liquor-Befunde entsprachen dem Bild einer idiopathischen Polyradikuloneuritis Landry-Guillain-Barré. Die Biopsie des M. gastrocnemius zeigte nach 6 Wochen ein chronisch neurogenes Gewebssyndrom. Trotz 12 Plasmaseparationen besserte sich die Symptomatik in den nächsten Monaten nur ge…