Die Bedeutung der magnetischen Resonanztomographie für die Diagnostik der spinalen MS*
E. Mauch, G. Schroth, J. Gawehn, W. Grundl, C. W. Zimmermann · Aktuelle Neurologie · 1987 · Heft 03 · S. 76-80
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Mit Hilfe der Magnetischen Resonanztomographie (MRT) gelang es, bei 15 von 18 Patienten (= 83,3%) mit vermuteter spinaler Multipler Sklerose Entmarkungsherde im Gehirn nachzuweisen. Die evozierten Potentiale (insbesondere VEP und AEP), als anerkannte Verfahren der MS-Diagnostik, scheinen erst dann pathologisch auszufallen, wenn bereits multiple Demyelinisierungsherde im MRT vorhanden sind. Aus der unvergleichlich hohen Sensitivität der MRT im Nachweis von supraspinalen Läsionen ergäbe sich bei hinreichender Verfügbarkeit der MRT die Empfehlung, bei diagnostisch unklaren Fällen mit möglicher spina…