Zur Pathogenese und Therapie der Migräne
F. Jerusalem · Aktuelle Neurologie · 1987 · Heft 06 · S. 173-175
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Neuere Beiträge und Hypothesen zur Pathogenese der Migräne werden kurz dargestellt. Die klassische vaskuläre Theorie wird ergänzt und erhält eine neurogene Komponente durch den Nachweis von serotonergen Neuronengruppen, die von den Raphekernen des Hirnstammes ausgehen und unter anderem die Vasomotorik beeinflussen. Ferner wurde die Existenz von nervalen Projektionen des Nervus trigeminus zu den großen basalen intrakraniellen Arterien gesichert und damit eine weitere Einflußnahme des Nervensystems auf die Vasomotorik objektiviert. Bei der klassischen Migräne findet sich eine fokale kortikale Hypox…