Die zerebrale Zystizerkose
K. Hess, H. G. Imhof · Aktuelle Neurologie · 1986 · Heft 05 · S. 147-150
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Tourismus und Immigration haben diese häufigste Parasitose des Zentralnervensystems nach Mitteleuropa zurückgebracht. Die Wurmeier des Schweinebandwurms (Taenia solium) gelangen aus kontaminierter Nahrung via Blut ins Gehirn und entwickeln sich dort zu den Zystizerken. Dieses erste Krankheitsstadium verläuft oft klinisch stumm, und erst mit der Degeneration der Zystizerken, das heißt manchmal Jahre nach der Infestation, kommt es zum klinischen Krankheitsausbruch. Lokalisation und Anzahl der degenerierenden Zysten bestimmen das bunte klinische Bild. Epileptische Anfälle, meningeale Reizzustände, H…