SEP bei Chorea-Huntington
J. Noth · Aktuelle Neurologie · 1985 · Heft 02 · S. 47-48
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung An Patienten mit M. Huntington und an Risikopersonen für diese Erkrankung wurden die somatosensiblen kortikalen Potentiale abgeleitet und mit den Ergebnissen einer gesunden Vergleichspopulation verglichen. Als typische Veränderung ließ sich schon im Frühstadium der Erkrankung eine deutliche Abnahme der Amplitude des kortikalen Primärkomplexes nachweisen. Auch ein Teil der Risikopersonen war in dieser Hinsicht auffällig. Die Latenzen der kortikalen Potentiale waren dagegen nicht verändert. Die Methode bietet sich somit für die Differentialdiagnose und Früherkennung des M. Huntington an.