Therapie der intrakraniellen Drucksteigerung
H. P. Neunzig, K. Einbäupl, A. Hartmann, T. Henze · Aktuelle Neurologie · 1985 · Heft 06 · S. 212-216
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Indikation zur Behandlung des erhöhten intrakraniellen Drucks ist bei kontinuierlichen Werten über 15 mm Hg und entsprechender klinischer Symptomatik gegeben. Mechanische Maßnahmen (Lagerung, Ventilation, Liquordrainage) führen zu einer raschen Druckentlastung. Die medikamentöse Behandlung stützt sich überwiegend auf den Einsatz von Osmotherapeutika. Bei vasogenen Tumorödemen ist die Gabe von Steroiden erforderlich, deren Wirksamkeit bei anderen Krankheitsbildern umstritten bleibt. Die hochdosierte Barbiturattherapie sollte aufgrund gefährlicher Nebenwirkungen den Fällen vorbehalten bleiben,…