Histopathologisches Korrelat falsch-positiver Zytologiebefunde der Cervix uteri*
L.-C. Horn, K. Kühndel, K. Bilek · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1995 · Heft 08 · S. 425-430
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Aus einem Zeitraum von neun Jahren wurden 170 Fälle mit falsch-positiven Zytologien der Portio/Cervix uteri, die durch Konisation oder Hysterektomie gesichert waren, histologisch nachgemustert. Gefahndet wurde nach zellulären Veränderungen, die eine Erklärung für den zytologischen Befund geben könnten. In der Hälfte der Fälle konnten derartige Veränderungen nachgewiesen werden. Darunter waren 54 Fälle (63,6 %) mit deutlicher entzündlicher, regeneratorischer oder atrophischer, zellulärer Polymorphie. In 51,9% bestand dabei der histologische Verdacht auf eine HPV-Infektion (HPVI). Eine höhere Klass…