Drillingsschwangerschaft nach intrazytoplasmatischer Spermieninjektion (ICSI)
W. Küpker, S. Al-Hasani, O. Bauer, K. Diedrich, W. Schulze · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1995 · Heft 09 · S. 536-539
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Morphologie der Spermatozoen gilt als eines der wichtigsten Kriterien bei der männlichen Subfertilität. Wir berichten über einen Fall von schwerster Oligoasthenoteratozoospermie (OAT-Syndrom), wo es nach intrazytoplasmatischer Spermieninjektion (ICSI) zu einer Drillingsschwangerschaft kam. Nach GnRH-Analoga/HMG/HCG-Stimulationsbehandlung konnten sieben reife Oozyten der Metaphase II gewonnen und injiziert werden. Drei Oozyten fertilisierten und teilten sich zu idealen Vierzeilern. Sieben Wochen nach Embryotransfer zeigte sich sonographisch eine intakte Drillingsgravidität. Die extremen morpho…