Gestagen-Östrogen-Kombinationen in der Gynäkologie. Zur Geschichte, Dosierung und Anwendung eines Hormonprinzips
R. Kaiser · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1993 · Heft 07 · S. 503-513
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die ersten experimentellen und klinischen Untersuchungen mit Gestagen-Östrogen-Kombinationen erfolgten Ende der 40er und Anfang der 50er Jahre. Dosierung und Mischungsverhältnis dieses Hormonprinzips richteten sich in der weiteren Entwicklung einmal nach dem physiologischen Status der Corpus-luteum-Phase und seiner Nachahmung durch Hormongaben. Bei relativ großen individuellen Schwankungen konnte eine Tagesproduktion von durchschnittlich 0,05 mg Östradiol/Östron und 25 mg Progesteron täglich bei einem Mischungsverhältnis von 1:50 angenommen werden. Weitere Anhaltspunkte für die Dosierung ergaben…