Wehenhemmende Medikamente
A. Ziegler, J. Baltzer · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1997 · Heft 12 · S. 647-657
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Noch immer sind die Vorgänge, die die Umstellung des Uterus vor der Geburt und die Reize, welche die Einleitung der Geburt bewirken, nur unvollständig bekannt. Folglich stehen für die Behandlung vorzeitiger Wehentätigkeit, die bei ca. 10% aller Schwangerschaften beobachtet wird und für mehr als 60% der perinatalen Morbidität und Mortalität verantwortlich ist, derzeit ausschließlich symptomatische Maßnahmen zur Verfügung. Neben den klassischen Medikamenten: β2-Sympathomimetika und Magnesiumsalzen wurde intensiv untersucht, ob mit Wirkstoffen aus der Gruppe der Ca-Antagonisten vom Dihydropyridintyp…