Zyklischer Gestagen-Zusatz (MPA) zur kontinuierlichen transdermalen oder peroralen Östrogen-Substitution in der Postmenopause: Beeinflussung der Serum-Lipide
W. Hänggi, M. H. Birkhäuser, A. Malek, E. Peheim, J. U. von Hospenthal · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1993 · Heft 10 · S. 709-714
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Aufgrund des erhöhten Endometriumkarzinom-Risikos der unopponierten postmenopausalen Östrogentherapie (ERT) ist ein Gestagenzusatz bei nichthysterektomierten Frauen unabdingbar. Da die Gestagene je nach Art und Dosierung jedoch einen negativen Einfluß auf die Serum-Lipide aufweisen, indem sie HDL senken und LDL erhöhen, ist der kardioprotektive Nutzen der ERT wieder in Frage gestellt. In der vorliegenden, nicht-randomisierten Studie haben wir den Einfluß einer zyklisch kombinierten Östrogen-Gestagen-Substitution auf die Serum-Lipide untersucht. Von insgesamt 90 postmenopausalen, gesunden Frauen e…