Ambulante intravenöse Morphin-Dauerinfusion zur Schmerztherapie bei fortgeschrittenem Ovarialkarzinom
J. Sorge, I. Schönborn, H.-H. Günter, B. Steffmann, J. Hilfrich, H. Kühnle · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1992 · Heft 05 · S. 304-306
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Wir berichten über eine Patientin mit Ovarialkarzinom, bei der wir im Finalstadium über 48 Tage hinweg ambulant Morphin als intravenöse Dauerinfusion gegeben haben. Die Basalinfusionsrate für Morphin bewegte sich zwischen 10 und 60 mg/h. Die Patientin war unter dieser Therapie weitgehend schmerzfrei. Eine starke Sedierung lag nicht vor, so daß die Patientin weiterhin mit ihren Angehörigen kommunizieren und sich anfänglich sogar in ihrer Wohnung frei bewegen konnte. Späterhin setzten wir dann zur Anxiolyse und Sedierung zusätzlich Diazepam und Haloperidol ein. Während der gesamten Behandlung trate…