Ifosfamid und die Metabolite der Seitenkettenoxidation - Ausscheidung im Urin bei verschiedenen pädiatrischen Therapieprotokollen
J. Boos, U. Welslau, J. Ritter, G. Blaschke, G. Schellong · Klinische Pädiatrie · 1992 · Heft 04 · S. 299-305
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die antineoplastische Wirkung des Ifosfamid (Ifo) setzt die Oxidation des Oxazaphosphorin Ringsystemes voraus. Die ,,Ringoxidation" mündet über mehrere Folgereaktionen in der Bildung des alkylierenden Mustards. Ein weiterer Metabolisierungsweg führt zu den zytostatisch inaktiven Metaboliten 2- und 3-Deschlorethylifosfamid (2-d-Ifo, 3-d-Ifo). Diese ,,Seitenkettenoxidation" spielt quantitativ für Ifosfamid eine weit größere Rolle als für Cyclophosphamid. Da nicht metabolisiertes Ifo sowie 2- und 3-d-Ifo den nicht aktivierten Anteil der Ifosfamid-Dosis reflektieren, wurde deren Ausscheidung im Urin…