Das familiäre Mittelmeerfieber
C. Rupieper, K. Heller · Klinische Pädiatrie · 1991 · Heft 06 · S. 458-461
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Das Familiäre Mittelmeerfieber ist eine genetisch determinierte Erkrankung, die vorwiegend bei Arabern, Armeniern, Juden und sehr selten bei Türken auftritt. Die Erkrankung ist charakterisiert durch mäßig hohes Fieber, abdominelle, pulmonale oder arthritische Beschwerden. Diese Symptome treten rezidivierend in kurzen Abständen auf und halten maximal 2 Tage an. Als Komplikation kann eine Nierenamyloidose auftreten, weshalb eine lebenslange Dauertherapie indiziert ist. Der Pathomechanismus der Erkrankung ist unklar, jedoch zeigt sich eine deutliche Besserung der Symptome unter einer Colchicintherap…