Klinische Erfahrungen mit einem magnetischen Harnröhrenverschluß
A. D. Grüneberger · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1990 · Heft 02 · S. 150-154
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Ein neuartiges, einfaches Magnetsystem zur Behandlung der rezidivierenden Harninkontinenz konnte bei 11 Patientinnen angewendet werden. Dabei wurde ein bogenförmiger Magnet hinter die Symphyse und vor die Urethra implantiert. Der Gegenmagnet wird in die Scheide eingeführt, wenn die Patientin körperlich aktiv ist und Kontinenz wünscht. Die dazwischenliegende Harnröhre läßt sich so zum Teil über Jahre hinweg über mehrere Stunden täglich abdichten. Die Behandlung war jedoch nicht bei allen Patientinnen erfolgreich, manche blieben inkontinent, ohne Schaden durch den kleinen retrosymphysär liegenden M…