Neuropsychologische Aspekte bei idiopathischem Morbus Parkinson
H. F. Durwen, P. Calabrese, B. Holinka, H. J. Markowitsch, W. Gehlen · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 1995 · Heft 02 · S. 68-71
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Patienten mit Morbus Parkinson zeigen in der Regel neuropsychologische Defizite. Diese sind oft auch schon zu Beginn der Erkrankung nachweisbar (53). Im Vordergrund stehen Beeinträchtigungen, die mit Funktionen des Frontalhirns in Verbindung gebracht werden und allgemein unter dem Begriff der mentalen Flexibilität zusammengefaßt werden können. Die Patienten sind psychomotorisch verlangsamt, haben eine Tendenz zu verharren und zu perseverieren und zeigen eine Unfähigkeit zur Kategorie- und Hierarchiebildung. Darüber hinaus finden sich auch umschriebene Störungen der Gedächtnisleistung sowie Defizi…