Der Einfluß von Hochtonsenken und -abfällen auf die Latenz der akustisch evozierten Hirnstammreaktion*
V. Heltriegel, F. Mathe, G. Gerull, D. Mrowinski · Pädiatrische Praxis · 1992 · Heft 08 · S. 407-411
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Hörschäden mit retrokochleärer Ursache sind durch die gegenüber dem Normalfall vergrößerte Differenz der Latenzen der Hirnstammwellen V und I gekennzeichnet. Beim Vorliegen eines Hochtonhörverlustes ist die Welle I meist schwer auswertbar, so dass in vielen Fällen nur die Latenz der Welle V beurteilt werden kann. Deren Verlängerung ist aber nicht nur retrokochleär bedingt, sondern nach Ausschluß einer Schalleitungskomponente auch vom Ausmaß eines Hochtonhörverlustes abhängig, da eine Laufzeit vergeht, bis die erregende Kochleawelle weiter apikal funktionsfähige Haarzellen erreicht. In diesem Beit…