Optikusschädigung nach Schädel-Hirn-Trauma
M. Schröder, H. Kolenda, E. Loibnegger, H. Mühlendyck · Pädiatrische Praxis · 1989 · Heft 10 · S. 534-538
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung In einem Zeitraum von 10 Jahren wurden an der Göttinger Universitätsklinik 39 Patienten nach kranio-zerebralem Trauma wegen einer Kompression des N. opticus auf transethmoidalem Zugangsweg operiert. In 5 Fällen erfolgte das Vorgehen beidseits. Mehr als die Hälfte der Patienten hatte ein Schädel-Hirn-Trauma ersten Grades erlitten. Die übrigen wiesen eine Contusio cerebri und/oder eine raumfordernde Blutung auf. Auf der Seite der Nervenschädigung konnten charakteristische Veränderungen wie eine negative oder verzögerte direkte Pupillenreaktion, eine Verletzung lateral der entsprechenden Augenbraue,…