Experimentelle Untersuchungen zur Obliteration ausgedehnter Ohrradikalhöhlen mit einem neuartigen Keramikgranulat
A. Schadel, U. Ganzer · Pädiatrische Praxis · 1989 · Heft 10 · S. 571-575
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die moderne Ohrchirurgie zielt darauf ab, ausgedehnte Radikalhöhlen nach Entfernung eines Cholesteatoms zu obliterieren. Muskelschwenklappen, die Einlagerung von Knochen- oder Knorpelchips und auch die osteoplastische Meato-Attiko-Antrotomie haben sich letztlich nicht immer bewährt. Die Rekonstruktion der Gehörgangshinterwand durch Keramikschalen mit gleichzeitiger Verödung der Mastoidhöhle durch Keramikgranulat, scheint vorteilhafter zu sein. Das herkömmliche, dicht gesinterte Hydroxylapatit-Granulat verursacht jedoch extrem hohe Kosten. In einer tierexperimentellen Studie wurden neuartige, von…