Zur chirurgischen Therapie bei schwerem Karotissinussyndrom
R. Grossenbacher · Pädiatrische Praxis · 1987 · Heft 02 · S. 76-78
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei einer 76jährigen Patientin konnte ein schweres Karotissinussyndrom mit üblichen Therapiemaßnahmen (medikamentös, Strahlentherapie, Einpflanzung eines Herzschrittmacher) nicht beeinflußt werden. Sie konnte wegen den multiplen täglichen synkopalen Anfällen das Bett kaum mehr verlassen. Durch eine beidseitige mikrochirurgische Karotissinusdenervation ließ sich in der Folge die Symptomatik drastisch bessern. Die Patientin ist seit rund 6 Monaten anfallsfrei geblieben. Die chirurgische Behandlung des Karotissinussyndroms hat zum Ziel, sämtliche afferenten Nervenfasern vom Karotissinus auszuschalte…