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,,Amokläufer" - kontentanalytische Untersuchung an 196 Pressemitteilungen aus industrialisierten Ländern

L. Adler, K. Lehmann, K. Räder, K. F. Schünemann · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 1993 · Heft 12 · S. 424-433

Dokument
1004256
CareLit-ID
Jahr
1993
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie
Autor:innen
L. Adler, K. Lehmann, K. Räder, K. F. Schünemann
Ausgabe
Heft 12 / 1993
Jahrgang 61
Seiten
424-433
Erschienen: 1993-12-01 00:00:00
ISSN
0720-4299

Zusammenfassung

Zusammenfassung Amokläufe sind für die Printmedien das Ereignis schlechthin (17). Auf den Titelseiten erscheinen sie als aus dem Nichts heraus entstehende, ebenso dramatische wie sinnlose Tötungen zumeist Unbeteiligter, gelegentlich auch ganzer Familien, die entweder mit dem Selbstmord des Täters oder im Feuerhagel von Spezialkommandos der Polizei enden. Journalistische Recherchen ergeben später eher banale auslösende Konflikte und Persönlichkeitsauffalligkeiten, selten auch psychiatrische Erkrankungen. Gleichwohl prägen Amokläufe nicht unwesentlich das Stereotyp des unberechenbaren gewalttätigen Geisteskranken…

Schlagworte

Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie