Psychosomatische Aspekte der oralen Kontrazeption*
K. Schanzer · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1991 · Heft 12 · S. 955-958
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Kontrazeptives Verhalten unterliegt vielschichtigen emotionalen Einflüssen. Physiologische und psychologische Prozesse sind eng miteinander verknüpft. Kontrazeption kann das Umsetzen wichtiger psychosozialer Ziele erleichtern, kann aber auch die Autonomie der Frau bedrohen. Der bewußt gewollten Trennung von Sexualität und Fertilität können zahlreiche unbewußte Wünsche oder Befürchtungen entgegenwirken. Ambivalenter Kinderwunsch, neurotische Persönlichkeitsentwicklungen sowie problematische Partnerbeziehungen können unbewußte Konfliktstoffe im Zusammenhang mit der Kontrazeption beinhalten. Hieraus…