Kultureller und serologischer Chlamydien-Nachweis in der Sterilitätsdiagnostik und bei erhöhtem Infektionsrisiko
K. W. Degen, W. Distler, M. Graf, T. Krech, K. Rademacher, R. Vossel, U. Koldovsky · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1990 · Heft 05 · S. 371-374
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung 364 Frauen wurden auf Infektionen mit Chlamydia trachomatis untersucht. Das Ziel war, nachzuweisen, daß Chlamydia trachomatis ursächlich für Fertilitäts-Störungen verantwortlich ist. Chlamydia trachomatis wurde aus der Cervix bei 20 % der Prostituierten nachgewiesen. Wesentlich niedriger war die Nachweisrate bei Patientinnen mit tubarer Sterilität und ungeklärter Infertilität (5% und 4%). IgG-Antikörper gegen Chlamydia trachomatis wurden in 75 % der Patientinnen mit tubarer Sterilität, in 44 % der Frauen ohne gynäkologische Erkrankungen und in 87 % der Prostituierten nachgewiesen. Dagegen erwies…