Magnesium, Kalzium, Hämoglobin, Hämatokrit, Östriol und HPL unter Magnesiumsubstitution in der Schwangerschaft
V. Jaspers, L. Spätling, F. Fallenstein, K. Quakernack · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1990 · Heft 08 · S. 628-633
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung In einer randomisierten Doppelblindstudie erhielten 568 Schwangere oral spätestens ab der 16. Schwangerschaftswoche (SSW) 15 mmol Magnesium-Aspartat-Hydrochlorid pro die oder Asparaginsäure als Plazebo. Bei signifikant verbessertem Schwangerschaftsverlauf unter Magnesiumsubstitution (geringere mütterliche Hospitalisationshäufigkeit, geringere Frühgeborenenrate sowie weniger Verlegungen zur neonatologischen Intensivstation) findet sich bei den 437 Patientinnen mit regelmäßiger Tabletteneinnahme für Hämatokrit, Hämoglobin und Kalzium ein Abfall bis zur 20. SSW und ein Anstieg in den letzten 8 SSW.…