Relaxin, ein wiederentdecktes Hormon für Geburtshilfe und Reproduktionsmedizin
F. Jockenhövel · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1989 · Heft S 1 · S. 127-139
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Zwei Aspekte der Wirkung von Relaxin im weiblichen Organismus sind besonders gut erforscht: die inhibierende Wirkung auf die Kontraktilität des Myometrium und die diktierende Wirkung auf die Zervix. Im Gegensatz zu Relaxin wirken Oxytozin und Prostaglandine auf die Zervix fast ausschließlich indirekt über die Steigerung der uterinen Kontraktionen. Dies unterwirft Mutter und Kind einem erhöhtem Risiko. Relaxin setzt dagegen direkt an der Zervix an und bewirkt eine Dilatation, ohne die uterine Aktivität zu steigern. Sollte dieses Wirkprinzip in die Klinik umsetzbar sein - die Ergebnisse der ersten…