Myelodysplastische Syndrome: Ein Überblick
U. Creutzig, D. Hoelzer · Klinische Pädiatrie · 1987 · Heft 03 · S. 169-172
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Myelodysplastische Syndrome (MDS) sind heterogene Erkrankungen mit peripherer Zytopenie, Dysplasie von zwei oder drei Zellreihen und einem geringen Blastenanteil im Knochenmark und peripherem Blut. In der Pädiatrie ist das Krankheitsbild selten (1 %-2 % aller akuten Leukämien). Im Verlauf kommt es bei den fortgeschrittenen Formen der MDS mit Blastenanteilen zwischen 5 % und 30 %, besonders bei Kindern, fast immer zur Progression in eine akute Leukämie. Zytogenetische Veränderungen, wie Monosomie 7 sind typisch bei Kindern mit MDS und deuten wahrscheinlich auf eine ungünstige Prognose hin. Insgesa…