Röntgenmorphologie des eosinophilen Granuloms außerhalb von Schädel und Wirbelsäule
H. Müller-Miny, T. Vestring, G. Edel, R. Erlemann, P. E. Peters · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1993 · Heft 06 · S. 583-588
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die radiologischen Befunde von 39 Patienten mit einem eosinophilen Granulom außerhalb von Schädel und Wirbelsäule wurden analysiert. In diesen Lokalisationen befanden sich die Tumoren in Femur (26 %), Klavikula (20 %) und den Rippen (20 %). 81 % der Läsionen lagen rein diaphysär, lediglich jeweils 9,5 % epimeta- bzw. epimetadiaphysär. Der Häufigkeitsgipfel der Erkrankung war in den ersten beiden Lebensdekaden zu beobachten. In 25 % war eine solide, in 10 % eine lamelläre und in 3 % eine komplexe periostale Reaktion ausgebildet. Die Einteilung nach Lodwick ergab in 41 % eine Grad-IB-Läsion, währen…