Rheological Properties of Blood and their Possible Role in the Circulation and Development of Intracranial Hemorrhage in Preterm Infants
O. Linderkamp, K. Betke* · Klinische Pädiatrie · 1985 · Heft 04 · S. 319-321
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Blutviskosität und andere rheologische Eigenschaften des Blutes üben einen wesentlichen Einfluß auf den Kreislauf aus. Bei Frühgeborenen sind die Blutviskosität (bei gegebenem Hämatokrit), Plasmaviskosität und Erythrozytenaggregation geringer als bei reifen Neugeborenen und Erwachsenen. Außerdem ist der Fahraeus-Lindqvist-Effekt (Abnahme der Blutviskosität mit sinkendem Gefäßdurchmesser) bei Frühgeborenen ausgeprägter. Somit dürfte der Blutfluß in den Arterien, Arteriolen und Venen bei Frühgeborenen begünstigt sein. Die großen neonatalen Erythrozyten sind schlechter filtrierbar und benötigen höhe…