Hyperplastisch persistierende Pupillarmembran - Chirurgisches Vorgehen
Petra Meier, Uwe Gütz, Peter Wiedemann · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 1999 · Heft 04 · S. 255-257
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung HINTERGRUND Rudimentäre Anteile der Pupillarmembran lassen sich bei 95% der Neugeborenen nachweisen. Die Persistenz dichter Pupillarmembranen, die die optische Achse visuswirksam verlegen, sind selten. KASUISTIK Ein 4jähriger Junge wurde in unserer Ambulanz mit einem Visus von Handbewegungen des linken Auges vorgestellt. Die spaltlampenmikroskopische Untersuchung erbrachte den Befund einer dichten persistierenden Pupillarmembran assoziiert mit einem vorderen Polstar. Wir führten die operative Membranektomie, Linsenaspiration, Implantation einer Hinterkammerlinse sowie hintere Kapsulotomie durch.…