Choroidales Infiltrat auf dem Boden eines Myelodysplastischen Syndroms
Faramarz Madjlessi, Katharina Dann, Christoph Althaus, Rainer Sundmacher, Guido Meckenstock · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 1998 · Heft 07 · S. 51-54
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung HINTERGRUND Das Myelodysplastische Syndrom ist eine heterogene, klonale Erkrankung des hämatopoetischen Systems mit Insuffizienz der betroffenen Zellreihen. Nach längerem Verlauf ist der Übergang in eine akute myeloische Leukämie häufig. Eine infiltrative Augenbeteiligung ist bei akuten Leukosen oder Blastenkrisen im Rahmen chronischer Leukosen nicht selten; bei Myelodysplastischem Syndrom, bzw. bei dessen Übergang in eine akute myeloische Leukämie, ist eine Augenbeteiligung nur in wenigen Fällen beschrieben worden. KASUISTIK Ein 70j ähriger Patient mit fortgeschrittenem Myelodysplastischen Syndr…