Klinische Bedeutung erhöhter CEA-Werte in der Nachsorge von Patientinnen mit Mammakarzinom
R. Paulick, H. Caffier · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1985 · Heft 11 · S. 774-779
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Zur Frage der klinischen Bedeutung erhöhter CEA- Werte in der Nachsorge des primär behandelten Mammakarzinoms wurden bei 942 Patientinnen im Rahmen der Routinenachsorge regelmäßige CEA-Bestimmungen im Serum durchgeführt. Zumindest einmalig erhöhte Spiegel (≥5 ng/ml) wurden bei 282 Patientinnen festgestellt und waren Anlaß für eine intensive Metastasensuche und engmaschige klinische Kontrollen. Bei 255 Patientinnen (27%) wurde klinisch eine Reaktivierung diagnostiziert. CEA-positive Patientinnen wiesen eine deutlich höhere Rezidivierungsrate auf als CEA- negative (52% versus 16%, p