Wandel in der Indikationsstellung zur Hysterektomie - dargestellt am Beispiel des Deszensus
W. Heidenreich, A. Majewski, J. Schneider · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1985 · Heft 04 · S. 251-253
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung An der Frauenklinik der Medizinischen Hochschule Hannover wurden in zwei Zeiträumen (1960 bis 1963 und 1978 bis 1980) die Hysterektomien sowie einige uteruserhaltende Operationen, deren Indikation auch als Indikation zur Hysterektomie hätte gelten können, analysiert. Die durchschnittliche Hysterektomiefrequenz pro Jahrgang stieg - bei erheblichem Rückgang der uteruserhaltenden Operationen - im zweiten Zeitraum nahezu auf das Doppelte. Im zweiten Zeitraum wurde bei 48,5% der Hysterektomien die Diagnose »Deszensus« gestellt, im ersten Kollektiv nur bei 13,6%. Die Häufigkeit des Prolapses war in bei…