16-phenoxy-Prostaglandin E2 zur Abortinduktion bei intakter und gestörter Schwangerschaft
W. Lichtenegger · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1984 · Heft 11 · S. 752-757
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die bisher in der Frühschwangerschaft eingesetzten Prostaglandine weisen unangenehm hohe Nebenwirkungen auf (Tab. 5). Diese Nebenwirkungsrate steht in enger Korrelation zur Wirksamkeit der eingesetzten Prostaglandine. 16-phenoxy-Prostaglandin-E2 (SHB 286) wurde bei 476 Frauen zum Abbruch intakter und gestörter Schwangerschaften sowie zum Priming vor einer geplanten Abruptio eingesetzt. Beim Priming von 64 Frauen vor einem Schwangerschaftsabbruch wurde mit einer einmaligen intramuskulären Gabe von 500 μg SHB 286 in Abhängigkeit zur Parität bereits bei 59% der Frauen ein Abortus induziert. In den r…