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Bilaterale Oophorektomie der Frau im späten 19. Jahrhundert. Zum methodologischen Wert der Kastration für die Entdeckung ovarieller Hormone

Hans H. Simmer · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1983 · Heft S 1 · S. 54-59

Dokument
1004641
CareLit-ID
Jahr
1983
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Geburtshilfe und Frauenheilkunde
Autor:innen
Hans H. Simmer
Ausgabe
Heft S 1 / 1983
Jahrgang 43
Seiten
54-59
Erschienen: 1983-06-01 00:00:00
ISSN
0016-5751

Zusammenfassung

Zusammenfassung Die Kastration der Frau wurde 1872 in die Therapie eingeführt. Die wichtigsten Indikationen waren Nervenund Geisteskrankheiten, die Osteomalazie, uterine Fibromyome mit Menorrhagien und das Mammakarzinom. Aus diesen zum Teil erfolgreichen Operationen resultierten verschiedene Hypothesen über den Wirkungsmechanismus der Ovarien. Aber erst 1895 wurden die Erfolge der Kastration auf den Ausfall ovarieller Hormone zurückgeführt. Um die Jahrhundertwende gewann man dann in Tierversuchen einwandfreie Belege für eine Sekretion der Eierstöcke.

Schlagworte

Geburtshilfe und Frauenheilkunde