Fetale intrakranielle zystische Raumforderungen. Diagnose, Vorgehen und Therapie anhand eines Fallberichtes (Arachnoidalzyste)*
F. Limacher, G. Kaiser, V. Da Silva · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1984 · Heft 07 · S. 444-450
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Chancen, mittels Ultraschall fetale Mißbildungen zu diagnostizieren, sind am Schädel am größten. Am häufigsten findet man einen Anenzephalus oder Hydrozephalus, seltener sind Zysten. Im vorliegenden Fall wurde in der 33. Schwangerschaftswoche eine große intrakranielle Zyste diagnostiziert. Nach mäßiger Größenzunahme erfolgte in der 38. Schwangerschaftswoche die Spontangeburt eines unauffälligen Knaben. Der pränatale Befund wurde postpartal mittels Diaphanoskopie, Ultraschall, Ventrikulographie und Computertomographie bestätigt. Die definitive Diagnose der vermuteten Arachnoidalzyste konnte ab…