Komplikationen der postoperativen Strahlentherapie beim Korpuskarzinom
H. Kucera, W. Skodler, K. Weghaupt · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 1984 · Heft 08 · S. 498-502
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Es wird über reversible und irreversible Komplikationen nach postoperativer Strahlentherapie des Korpuskarzinoms berichtet. Die postoperative Strahlentherapie besteht in der prinzipiellen Radiumbestrahlung der Vagina mittels Vaginalzylinder, nur bei fortgeschrittenen Fällen oder solchen mit schlechten Prognosefaktoren wird auch perkutan bestrahlt (Cobalt-60). Reversible Komplikationen (Zystitis, Proktitis) fanden sich in 7%, irreversible Komplikationen (Fistel, Stenose) in 1,9% der behandelten Fälle. Die Komplikationsraten liegen somit niedriger als bei der primären Bestrahlung des Korpuskarzinom…