Die Stimulation von Osteoblasten in Skelettmetastasen
H.-A. Kulenkampff, G. Delling · Zeitschrift für Orthopädie und Unfallchirurgie · 1990 · Heft 05 · S. 447-452
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei nahezu 80% aller Skelettmetastasen von Prostatacarcinomen läßt sich in der Umgebung eine Knochenneubildung durch ‘normale’ Osteoblasten nachweisen. Die quantitative histomorphometrische Analyse dieser lokalen osteoblastären Stimulation war Gegenstand der vorliegenden Studie. - Der relative Anteil von Osteoid und mineralisiertem Knochengewebe pro Volumeneinheit zeigte bei Metastasen (Vv = 46%) gegenüber der Norm (Vv = 15%) eine dreifache Steigerung. Die lamelläre Spongiosa (Pm = 19%) war zwar im Vergleich zum physiologischen Wert (Pm = 15%) nur geringfügig erhöht, als Folge der osteoblastären…