Zur Epidemiologie von Ermüdungsbrüchen aus arbeitsmedizinischer Sicht
A. Bräunlich, F. Kössler, G. Heuchert · Zeitschrift für Orthopädie und Unfallchirurgie · 1996 · Heft 06 · S. 553-561
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Ermüdungsbrüche können bei ungewöhnlichen Belastungen im Sport, bei der Ausbildung von Rekruten und bei bestimmten Arbeitstätigkeiten auftreten. Pathogenetisch lassen sich Parallelen zur Materialermüdung in der Technik ziehen, jedoch spielen im biologischen Gewebe auch Reparaturkapazitäten eine Rolle. Die Isotopen-Szintigraphie ist eine empfindliche Methode zur Früherkennung der durch zu hohe Belastung ausgelösten Knochenumbauprozesse. Von den möglichen arbeitsbedingten Ermüdungsbrüchen sind in der Liste der Berufskrankheiten. (Anlage 1. BcKV der Bundesrepublik Deutschland) lediglich “Abrißbrüche…