Die Umkehrplastik nach Borggreve - Eine Operationsmethode bei der Therapie maligner Knochentumoren und deren funktionelle Ergebnisse
U. Heise, Sabine Minet-Sommer · Zeitschrift für Orthopädie und Unfallchirurgie · 1993 · Heft 05 · S. 452-460
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Von 1980 bis 1992 wurden an der Orthopädischen Universitätsklinik Hamburg 39 Patienten betreut, die wegen eines malignen Knochentumors eine Umkehrplastik nach Borggreve erhielten. Die Umkehrplaslik wurde erstmals 1930 von Borggreve publiziert, 1981 wurde die Methode von Salzer (Wien) für die operative Behandlung des Osteosarkoms der Kniegelenksregion beschrieben. Die Umkehrplaslik eignet sich für Tumoren des distalen Femur. bei denen andere extremitätenerhaltende Operationen, z. B. wegen Skipmetastasen. ungünstigen Weichteilverhältnissen. Kniegelenksbefall, nicht mehr möglich sind. 26 weibliche,…