Obere gastrointestinale Blutung als Erstmanifestation eines nicht-seminomatösen Hodenkarzinoms
B. Weidmann, T. Eisenbach, R. Börger, N. Niederle · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1996 · Heft 46 · S. 1428-1432
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung ANAMNESE UND KLINISCHER BEFUND: Ein 23jähriger Patient litt über eine Woche an Übelkeit und Oberbauchbeschwerden; schließlich trat wiederholt blutiges Erbrechen auf. Bei der stationären Aufnahme betrug der Hämoglobinspiegel 7,8 g/dl. UNTERSUCHUNGEN: Die Endoskopie ergab einen blutenden Gefäßstumpf an der Magenhinterwand, der mit Adrenalin unterspritzt wurde. Die weiteren Untersuchungen ergaben zahlreiche pulmonale Rundherde, eine Gynäkomastie und einen tumorverdächtigen Befund am linken Hoden. Die Aktivität des β-HCG (humanes Choriongonadotropin) betrug über 230 000 U/l. THERAPIE UND VERLAUF: Die…