Auswirkung der HAART auf leberbezogene Sterberate in HIV/HCV koinfizierten Patienten
N Qurishi, C Kreuzberg, W Effenberger, G Lüchters, B Kupfer, T Sauerbruch, JK Rockstroh, U Spengler · Zeitschrift für Gastroenterologie · 2015 · Heft 05
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Die Hepatitis C ist bei Patienten mit gleichzeitiger HIV-Infektion durch eine deutlich schnellere Progression zu Fibrose, Zirrhose mit Dekompensation und hepatozellulärem Karzinom gekennzeichnet. Das Risiko an einer leberbedingten Komplikation zu versterben, ist bei HIV/HCV-koinfizierten Patienten deutlich höher als bei HCV monoinfizierten Personen. Mit Einführen der hochaktiven antiretroviralen Therapie (HAART) wurde die Prognose der HIV-Infektion drastisch gebessert, ohne dass dadurch die HCV-Viruslast wesentlich beeinflusst wird. Fragestellung: Führt die HAART zu einem Rückgang der Leberbedingten…