Sonographie bei malignen Tonsillentumoren
M. Helmer, M. Ch. Grasl, R. Pavelka, E. Steiner, N. Gritzmann · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1990 · Heft 06 · S. 713-717
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Wir untersuchten retrospektiv die Wertigkeit des Ultraschalls bei der präoperativen Abklärung histologisch gesicherter maligner Tonsillentumoren anhand von 36 Patienten. Bei kleinen Tumoren erscheint die Ultraschalluntersuchung zur Abgrenzung der Primärläsion indiziert. Bei größerer, insbesondere fraglicher ossärer Destruktion hingegen ist sie nicht als einzige bildgebende Methode ausreichend. Eine hohe Treffsicherheit erzielten wir bei der Beurteilung der Zungeninfiltration mit oder ohne Mittellinienüberschreitung (92 bzw. 97 %) sowie in der Beurteilung von Halslympknotenmetastasen (94 %).