MRT des Gehirns bei Patienten unter Langzeitdialyse
O. Köster, W. Dewes, U. Klehr, F. Träber · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1989 · Heft 05 · S. 598-601
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei 24 langzeitdialysierten Patienten im Alter zwischen 20 und 78 Jahren wurden MRT- und CT-Untersuchungen des Gehirns durchgeführt. Beide Verfahren zeigen gleichermaßen die atrophischen Veränderungen des Gehirns, wobei insbesondere die kortikale Atrophie mit längerer Dialysedauer zuzunehmen scheint. Mit der MRT lassen sich kleine hyperintensive Bezirke in der weißen Substanz ohne entsprechende Veränderungen im CT nachweisen. Hypointensive Bezirke im MRT sind nicht mit Verkalkungen gleichzusetzen, pathologische Ablagerungen von Metallen, z.B. Eisen, müssen diskutiert werden.