Multizentrische Retikulohistiozytose (Lipoiddermatoarthritis)
Cornelia Hofmann, M. Landthaler, K. Wienands, A. Georgii, F. Eckert, W. Stolz, O. Braun-Falco · Aktuelle Rheumatologie · 1991 · Heft 01 · S. 13-21
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die multizentrische Retikulohistiozytose (MR), auch Lipoiddermatoarthritis genannt, ist eine seltene Systemerkrankung unbekannter Ätiologie, die sich klinisch vor allem an der Haut und am Synovialgewebe der Gelenke manifestiert und in 50% der Fälle mit einer destruierenden Arthropathie einhergehen kann. Histologisch ist die Erkrankung durch ein histiozytäres Infiltrat mit vielkernigen Riesenzellen charakterisiert. Anhand einer Kasuistik werden Klinik, Histologie, Elektronenmikroskopie, Differentialdiagnose und Therapie der Erkrankung besprochen.