Katheterablation als Notfalleingriff bei Wolff-Parkinson-White-Syndrom mit akuten Infarktzeichen
J. Tebbenjohanns, B. Schumacher, L. Pizzulli, G. Lauck, D. Pfeiffer, B. Lüderitz · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1995 · Heft 04 · S. 99-102
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Ein 53jähriger Mann mit Wolff-Parkinson-White-Syndrom erlitt einen Hinterwandinfarkt. Trotz erfolgreicher Lysetherapie lösten jedoch Anfälle supraventrikulärer Tachykardien weiterhin Angina pectoris aus. Das Elektrokardiogramm ergab ein kurzes PQ-Intervall und Präexzitation mit positiver Deltawellenpolarität in den Ableitungen V1-6 sowie Zeichen eines Re-Infarktes. Medikamentös konnte die Tachykardieneigung nicht befriedigend behandelt werden. Die Herzkatheteruntersuchung erbrachte eine Dreigefäßkrankheit. Während der Untersuchung auftretende ventrikuläre Extrasystolen lösten eine orthodrome supr…