Zerebrale Beteiligung bei erworbenem Immunmangelsyndrom (AIDS)
G. P. Krestin, R. Jürgens, W. Steinbrich, N. Diederich · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1986 · Heft 12 · S. 625-630
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Mitbeteiligung des ZNS im Rahmen eines erworbenen Immunmangelsyndroms (AIDS), die meist durch opportunistische Erreger hervorgerufen wird, bereitet häufig erhebliche differentialdiagnostische Probleme. Bei der Abklärung neurologischer Symptome spielen somit bildgebende Verfahren eine wichtige Rolle. Computertomographische und kernspintomographische Befunde bei 13 Patienten mit bekanntem AIDS und neurologischen Symptomen wurden analysiert. Während einige Formen der ZNS-Infektion (Enzephalitiden ungeklärter Ätiologie, Zytomegalie-Enzephalitis, Meningitiden) lediglich mit Zeichen der Großhirnatr…