Augenbewegungs-Muster bei homonymer Hemianopsie und visuellem Hemineglekt
O. Meienberg · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 1988 · Heft 02 · S. 108-112
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Patienten mit homonymer Hemianopsie sind im Alltag sehr unterschiedlich behindert. Neben erhaltenen Restfunktionen in der betroffenen Gesichtsfeldhälfte sind dafür zum Teil auch okulomotorische Kompensationsmechanismen oder das zusätzliche Vorliegen eines visuellen Hemineglektes verantwortlich. Um Objekte in ihrer blinden Gesichtsfeldhälfte zu finden, wenden solche Patienten im wesentlichen drei okulomotorische Suchstrategien an: Eine „Treppenstufen”-Strategie, eine „Überschieß”-Strategie und eine „Prädiktive” Strategie. Patienten mit einem zusätzlichen visuellen Hemineglekt hingegen sind weder i…