Untersuchungen zum sogenannten „okulären Histoplasmose-Syndrom”*
W. Behrens-Baumann, S. Ecker, M. Vogel, K. Ritter · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 1988 · Heft 04 · S. 348-353
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Es werden sieben Patienten mit dem typischen ophthalmoskopischen Befund eines „presumed ocular histoplasmosis syndrome” - der vermuteten okulären Histoplasmose - vorgestellt. Alle weisen jedoch fehlende Antikörper sowie einen negativen Hauttest auch nach „Boosterung” auf, so dass eine Histoplasmose praktisch ausgeschlossen ist. Die übrigen Untersuchungen auf Listeriose, Lues, Leptospirose, Ornithose, Toxocara canis, Toxoplasmose, Larva migrans und Candida albicans waren ebenfalls negativ. Offenbar kommen auch andere noch unbekannte Ursachen in Frage, die das ophthalmoskopische Bild einer okulären…