Arteriitis temporalis mit Hypotonie-Syndrom und Kopfschwartennekrose
U. Schwarze, R. Lautier · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 1987 · Heft 03 · S. 188-191
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Es wird über einen 80jährigen männlichen Patienten berichtet, der bei histologisch nachgewiesener Arteriitis temporalis neben den klassischen Symptomen zwei sehr seltene Komplikationen aufweist: das Hypotonie-Syndrom und die großflächige Kopfschwartennekrose. - Unter hochdosierter Corticosteroid-therapie kam es zum allmählichen Rückgang der beidseitigen okulären Hypotonie. Die Kopfschwartennekrose wurde abgetragen, und eine Deckung mit Spalthaut wurde vorgenommen. Es kam zu guter Einheilung des Transplantats. Sowohl die Kopfschwartennekrose als auch das Hypotonie-Syndrom weisen auf einen besonder…